Lerntherapie


 

Die Lerntherapie umfasst das gesamte Lernen des Kindes:

d.h. alle seine persönlichen, individuellen Voraussetzungen,

die Rahmenbedingungen in unterschiedlichen Lernbereichen und –orten (wie z.B. Familie, Schule, außerschulisches

Lernen, etc.)

und Methoden und Materialien, die das Lernen erleichtern.

Immer steht der einzelne Schüler, seine Gesamtpersönlichkeit, im Mittelpunkt.

Dabei will der Lerntherapeut besonders den Schülern helfen, die eine Lernschwäche oder einen Leistungsrückstand

in den 3 Bereichen: Lese- Rechtschreib-Schwäche (LRS), Rechenschwäche (RS) und dem Aufmersamkeitssyndrom

(ADHS) zeigen.

 

Die individuellen Lernvoraussetzungen eines Schülers: seine Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration,

sein Selbstwertgefühl, seine Einstellungen und Grundhaltung zum Lernen, usw., sind wichtige Bereiche der Lerntherapie.

Dort kann sie helfen, eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten (wieder-) zu entdecken und zu entwickeln. Sie hilft aber

auch das Selbstwertgefühl zu stärken und die Freude, den Spaß am Lernen (wieder-) zu finden.



Nach meinem Studium habe ich als Lehrerin über 20 Jahre in der Schule gearbeitet. In dieser Zeit war mein Schwerpunkt

bereits der Mathematikunterricht.

Die Methode des „aktiv-entdeckenden Lernens“  („Mathe 2000“ / Müller/Wittmann) und das Problem-orientierte,

prozesshafte Erarbeiten mathematischer Inhalte entwickelten sich für mich auch zu einer guten Methode in der

Förderung, -  gerade für die Schüler, die Schwierigkeiten beim Erlernen der Zahlen und des Rechnens zeigten.

Deshalb habe ich mich auch als Lerntherapeutin für den Bereich der Rechenschwäche schwerpunktmäßig entschieden – sowohl in der Förderung von Schülern, als auch in der Arbeit mit Lehrern.

Ein Kind, das Schwierigkeiten und Probleme im  Mathematikunterricht zeigt, braucht Hilfe! Diese Hilfe ist vor allem eine „mathematische Hilfe“.

Die Inhalte der therapeutischen Arbeit mit den Schülern sind vorwiegend die mathematischen Grundlagen der

Arithmetik und Geometrie, immer mit den didaktisch-methodischen Konzepten des „verstehenden Lernens“ und

unter Berücksichtigung der individuellen Lernmöglichkeiten des Kindes. (s. meine Abschlussarbeit „Das Mathehaus“)