GTA  =  Ganztagsangebote für Schulen


 

Seit einigen Jahren können alle Schulen im Rahmen der „Ganztagsangebote (GTA)“ auch zusätzliche Förderung für

Schüler anbieten (Modul 2 – Fördern und Fordern).

Dies ist eine gute Möglichkeit, die Zusammenarbeit von Schule und Lerntherapie zu beginnen. Gerade die Förderung

in der Schule kann durch den Einsatz von Lerntherapeuten noch differenzierter und individueller angeboten werden.

Ein individueller Förderplan, der gemeinsam vom Lehrer und Lerntherapeut erstellt wird, kann dem Schüler helfen,

auch im  Unterricht seine – wenn auch manchmal kleinen – Fortschritte einzubringen, da der Informationsaustausch

zwischen Lehrer und Lerntherapeut innerhalb der Schule sehr schnell gewährleistet ist.

Lehrer, Lerntherapeut und auch Eltern arbeiten – nach Absprachen - mit gleichen Materialien, gleichen Darstellungs-

und Notationsformen, Begriffen, etc. und helfen so dem Kind, seine Vorstellungen aufzubauen.

Durch die direkte Arbeit an der Schule - einem wichtigen Lernumfeld des Schülers - hat der Lerntherapeut nun alle

Möglichkeiten der Beobachtung und der Hilfestellung.

Mit diesem Konzept „Schule und Lerntherapie“ ist es möglich, Schüler, mit deutlichen Leistungsrückständen in den

Bereichen Deutsch / Sprache und Mathematik und bei besonderen Schwierigkeiten beim Lernen, direkt in der Schule

soweit wie möglich im Basiswissen zu fördern.

Allerdings hat auch diese Arbeit ihre Grenzen:

Sind die Lernschwächen und inhaltlichen Basis-Lücken so groß, und das Verständnis überhaupt noch nicht aufgebaut,

so kann nur eine langfristige Lerntherapie dem Schüler helfen; also ist eine außerschulische Maßnahme unumgänglich.